Allgemeine Geschäftsbedingungen
Angebot und Vertrag
Unsere Angebote sind grundsätzlich freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer kommt zustande, sobald der Auftraggeber dem Auftragnehmer einen Auftrag in schriftlicher Form - auch per E-Mail - erteilt und der Auftragnehmer die Auftragsannahme, ebenfalls schriftlich, bestätigt hat. Gegenstand des Vertrages ist die zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber schriftlich spezifizierte Bearbeitung oder Erstellung eines Textes oder von Texten des Auftraggebers oder für den Auftraggeber. Grundlage für die Textbearbeitung ist die jeweils zum Zeitpunkt der Bearbeitung aktuelle Version des Dudens, sofern nicht anders vereinbart.Preise
Im Angebot zugesagte Preise sind für den Auftraggeber Endpreise, eine Mehrwertsteuer ist darin nicht enthalten und wird nicht fällig. Der Auftragnehmer ist berechtigt, vor Auftragszusage einen Vorschuss auf den Gesamtpreis zu verlangen. Weicht der tatsächliche Umfang des zu bearbeitenden Textes von dem Umfang ab, den der Auftraggeber dem Auftragnehmer zum Zwecke einer Angebotserstellung genannt hat, ist der Auftragnehmer an sein Angebot nicht mehr gebunden. Nimmt er den Auftrag dennoch an, kann er für die Rechnungslegung den tatsächlichen Umfang zugrunde legen.Lieferfristen und -termine
Vom Auftragnehmer zugesagte Lieferfristen sind Ungefährangaben, Überschreitungen um bis zu 20% berechtigen den Auftraggeber nicht zum Rücktritt vom Vertrag. Ist für den Auftragnehmer absehbar, dass Lieferfristen nicht eingehalten werden können, wird der Auftraggeber unverzüglich darüber unterrichtet. Bei Überschreitung des ursprünglich vereinbarten Liefertermins um mehr als 20% kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten. Er muss dies dem Auftragnehmer in schriftlicher Form mitteilen. Die Lieferung gilt als vollzogen, sobald der bearbeitete Text per E-Mail vom Auftragnehmer an den Auftraggeber abgeschickt wurde.Mängel und Reklamationen
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, Texte für den Auftraggeber nach bestem Wissen und Gewissen und mit größtmöglicher Sorgfalt zu bearbeiten. Grundlage dafür ist die jeweils aktuelle Version des Dudens, sofern nicht anders vereinbart. Dennoch ist unsere Dienstleistung Optimierung, nicht Perfektionierung. Trotz eines zweistufigen Korrekturverfahrens ist nicht auszuschließen, dass vereinzelt Fehler unentdeckt bleiben. Dies entbindet den Auftraggeber nicht von der Pflicht zur Zahlung des kompletten Rechnungsbetrages. Mängel müssen innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Auftragnehmer den bearbeiteten Text abgeschickt hat, schriftlich geltend gemacht werden. Danach gilt er als angenommen und sind Reklamationen ausgeschlossen. Mängel müssen vom Auftraggeber spezifiziert werden, ein allgemeiner Hinweis auf Mängel genügt nicht für eine Reklamation. Der Auftraggeber hat im Fall von nachgewiesenen Mängeln das Recht auf kostenfreie Nachbesserung. Ansprüche wegen Nichterfüllung, auf Schadenersatz oder wegen entgangenen Gewinns aufgrund von Mängeln sind ausgeschlossen.Erreichbarkeit
Der Auftraggeber ist verpflichtet, während der vereinbarten Bearbeitungszeit für den Auftragnehmer per E-Mail erreichbar zu sein, falls Fragen oder Probleme auftreten. Ist der Auftraggeber für den Auftragnehmer nicht erreichbar, kann der Auftragnehmer die Weiterarbeit so lange einstellen, bis der Auftraggeber wieder erreichbar ist. Vom Auftragnehmer zugesagte Lieferfristen werden in diesem Falle hinfällig. Daraus entstehende Verzögerungen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat, berechtigen den Auftraggeber nicht, vom Vertrag zurücktreten.Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, ihm vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Texte und sonstige Informationen vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. Der Auftragnehmer kann allerdings nicht garantieren, dass Daten bei der elektronischen Übermittlung nicht von Dritten eingesehen werden können. Der Auftragnehmer kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.Kündigung/Widerruf
Eine Kündigung ist bis zur Fertigstellung der Auftragsleistung nur aus wichtigem Grund möglich. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Der Auftraggeber verpflichtet sich in diesem Fall zur Zahlung eines Schadenersatzes wegen entgangenen Gewinns in Höhe des Auftragswertes an den Auftragnehmer.Verbraucher können innerhalb eines Monats nach Vertragsschluss (Zugang der schriftlichen Auftragsbestätigung) den Auftrag schriftlich (auch per E-Mail) widerrufen. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn die Ausführung der Dienstleistung mit Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Auftraggeber diese selbst veranlasst hat. Der Widerruf ist zu richten an: info@schreiben-wie-profis.de oder Andrea Schilling, Schäfereiweg 9 D, 08459 Neukirchen. Zur Wirksamkeit genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs innerhalb der Widerrufsfrist.
Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Fehlverhalten und nur höchstens bis zur vereinbarten Auftragssumme. Eine Haftung des Auftragnehmers für Folgeschäden oder für entgangenen Gewinn ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden durch Viren oder sonstige Schadprogramme oder für Formatierungsverluste von Texten bei deren Bearbeitung oder Übermittlung. Der Auftragnehmer haftet nicht für mögliche Schäden, die bei der elektronischen Übermittlung entstehen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die ihm vom Auftragnehmer per E-Mail übermittelten Daten unmittelbar nach deren Erhalt auf Fehler oder Beschädigungen zu prüfen und diese dem Auftragnehmer mitzuteilen. Ansonsten gelten die übermittelten Daten für den Auftragnehmer als vom Auftraggeber angenommen und akzeptiert.Im Falle höherer Gewalt, bei unvorhergesehenen technischen Problemen oder bei Krankheit ist der Auftragnehmer berechtigt, für die Zeit der Behebung der Störung die Weiterarbeit zu unterbrechen. Vereinbarte Lieferfristen verlängern sich dabei entsprechend, ein Rücktrittsrecht für den Auftraggeber entsteht dadurch nicht. Bei Verzögerungen von mehr als drei Wochen können beide Parteien vom Vertrag zurücktreten. Schadenersatzansprüche entstehen dadurch nicht.
Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, Fehler oder Verzögerungen, die aufgrund der eingesetzten Software entstehen. Stellt der Auftragnehmer bei Beginn der Auftragsausführung fest, dass der Auftrag aufgrund technischer Probleme mit überlassenen Textdateien (z. B. Formatierungsprobleme, Inkompatibilitäten usw.), nicht ausgeführt werden kann, hat er den Auftraggeber darüber unverzüglich zu unterrichten. In diesem Fall können beide Seiten vom Vertrag zurücktreten und verfallen alle gegenseitigen Ansprüche, die sich aus der Beauftragung ergeben haben.
Der Auftragnehmer ist nicht haftbar zu machen für rechtswidrige Inhalte von Texten, die der Auftraggeber ihm zur Verfügung stellt, z. B. Urheberrechtsverletzungen. Der Auftragnehmer behält sich vor, die Bearbeitung von Texten ohne Angabe von Gründen abzulehnen, auch wenn er dem Auftraggeber bereits ein Angebot unterbreitet hat.